So, 19. April 2026
Umso mehr stellt sich die Frage: Warum erst jetzt? Warum mussten erst Jahrzehnte vergehen, bis Bewegung in die Sache kommt? Die Freien Wähler haben diese Entwicklung immer wieder kritisiert und konkrete Vorschläge eingefordert, passiert ist lange Zeit wenig.
Nun liegt mit der Drucksache G-26/052 endlich ein erster Schritt vor. Der geplante Grundsatzbeschluss sieht vor, den Westflügel des Lycée Turenne zu sanieren, um dringend benötigte Räume für die wachsende Sternwaldschule zu schaffen. Gleichzeitig soll die historische Turn- und Festhalle zu einer dringend benötigten Cafeteria für den gesamten Schulcampus umgebaut werden. Auch die Sanierung der Fassade sowie die Nutzung der Dachflächen für Photovoltaik sind vorgesehen.
Das sind wichtige und richtige Ansätze, und wir freuen uns, dass hier nun endlich konkrete Perspektiven entstehen. Klar ist aber auch: Es handelt sich zunächst nur um Grundsatzbeschlüsse. Die eigentliche Umsetzung steht unter Finanzierungsvorbehalt und wird sich erneut über Jahre ziehen, wenn nicht entschlossen gehandelt wird.
Wir erwarten deshalb, dass jetzt keine weiteren Verzögerungen entstehen. Eine weitere Planungsphase mit Millionenaufwand darf nicht wieder als Ausrede dienen, um Zeit zu gewinnen. Die Stadt muss liefern und zwar konkret, verbindlich und zügig.
Der steigende Raumbedarf der Sternwaldschule zeigt deutlich: Der Handlungsdruck ist real. Die Zeit des Abwartens ist vorbei. Jetzt braucht es Entscheidungen und sichtbare Fortschritte.
Wir werden den Prozess weiterhin kritisch begleiten und darauf drängen, dass aus jahrzehntelangem Leerstand endlich eine sinnvolle und zukunftsgerichtete Nutzung entsteht, im Interesse der Schülerinnen und Schüler, aber auch der gesamten Stadtgesellschaft.
Lycée Turenne: Endlich Bewegung – jetzt entschlossen handeln und Chancen nutzen
die Freien Wähler begrüßen, dass das Thema Lycée Turenne nach jahrzehntelangem Stillstand nun endlich auf die Tagesordnung kommt und in der kommenden Gemeinderatssitzung am 28.04.26 beschlossen werden soll. Dass ein zentral gelegenes, historisch bedeutendes Gebäude seit den frühen 1990er-Jahren leer steht und dennoch Jahr für Jahr erhebliche Unterhaltskosten verursacht, ist den Bürgerinnen und Bürgern kaum noch vermittelbar. Allein die Heizkosten sind ein Sinnbild für den jahrelangen politischen Stillstand.Umso mehr stellt sich die Frage: Warum erst jetzt? Warum mussten erst Jahrzehnte vergehen, bis Bewegung in die Sache kommt? Die Freien Wähler haben diese Entwicklung immer wieder kritisiert und konkrete Vorschläge eingefordert, passiert ist lange Zeit wenig.
Nun liegt mit der Drucksache G-26/052 endlich ein erster Schritt vor. Der geplante Grundsatzbeschluss sieht vor, den Westflügel des Lycée Turenne zu sanieren, um dringend benötigte Räume für die wachsende Sternwaldschule zu schaffen. Gleichzeitig soll die historische Turn- und Festhalle zu einer dringend benötigten Cafeteria für den gesamten Schulcampus umgebaut werden. Auch die Sanierung der Fassade sowie die Nutzung der Dachflächen für Photovoltaik sind vorgesehen.
Das sind wichtige und richtige Ansätze, und wir freuen uns, dass hier nun endlich konkrete Perspektiven entstehen. Klar ist aber auch: Es handelt sich zunächst nur um Grundsatzbeschlüsse. Die eigentliche Umsetzung steht unter Finanzierungsvorbehalt und wird sich erneut über Jahre ziehen, wenn nicht entschlossen gehandelt wird.
Wir erwarten deshalb, dass jetzt keine weiteren Verzögerungen entstehen. Eine weitere Planungsphase mit Millionenaufwand darf nicht wieder als Ausrede dienen, um Zeit zu gewinnen. Die Stadt muss liefern und zwar konkret, verbindlich und zügig.
Der steigende Raumbedarf der Sternwaldschule zeigt deutlich: Der Handlungsdruck ist real. Die Zeit des Abwartens ist vorbei. Jetzt braucht es Entscheidungen und sichtbare Fortschritte.
Wir werden den Prozess weiterhin kritisch begleiten und darauf drängen, dass aus jahrzehntelangem Leerstand endlich eine sinnvolle und zukunftsgerichtete Nutzung entsteht, im Interesse der Schülerinnen und Schüler, aber auch der gesamten Stadtgesellschaft.

Folgen Sie uns auf Facebook